
Biologika zur Behandlung des Melanoms
In der Behandlung des Melanoms kommen mit den Checkpoint-Inhibitoren Biologika zum Einsatz. Dabei gibt es zwei mechanistische Ansatzpunkte:
Bei einer Hyperhidroseerkrankung handelt es sich um eine annormale, erhöhte Schweißproduktion, die am ganzen Körper oder lokal begrenzt auftreten kann. Von der örtlichen Hyperhidrose sind häufig die Handinnenflächen, Fußsohlen, Achselhöhlen oder aber der Kopf, insbesondere der Stirnbereich, betroffen.
Man unterscheidet zwischen der primären, sprich angeborenen Hyperhidrose und der sekundären Form, welche die Folge einer Krankheit ist. Die primäre Form manifestiert sich typischerweise bereits im Kindes- oder Jugendalter. Die Hyperhidrose äußert sich in der Regel fokal in einem oder mehreren Arealen mit beidseitigem, symmetrischem Bild und tritt mindestens einmal pro Woche auf.
Bei der sekundären Form dagegen kann es sich um Folgen von hormonellen Ursachen, Hyperthyreosen, einem Hypopituitarismus, Arzneimitteln, einer Hypoglykämie, chronischen Infekten, Malignomen, Übergewicht oder psychischen Problemen handeln.
Die Hyperhidrose kann zur Orientierung in drei Schweregrade an Hand- und Fußflächen sowie den Achseln eingeteilt werden. Eine leichte Hyperhidrose äußert sich dabei durch Schweißflecke von 5-10cm Durchmesser, eine mäßig starke Hyperhidrose manifestiert sich durch Schweißflecke von 10-20cm Durchmesser und bei der stärksten Form haben die Schweißflecke einen Durchmesser von mehr als 20cm.
Im Rahmen der Diagnostik stehen mehrere Testmethoden zur Verfügung. Der bekanntesten Tests ist der Jod-Stärke-Test, auch als Minor Test bekannt. Hierbei werden farbliche Abgrenzungen der betroffenen Körperstellen mithilfe einer speziellen Jod-Lösung erzeugt. Das schwitzende Hautareal wird zunächst sorgfältig getrocknet und anschließend mit Jod eingepinselt. Nach der Trocknung des betreffenden Hautbereichs wird dieses mit Stärkepulver bestäubt. An Stellen mit übermäßiger Schweißabsonderung erscheint dann eine blauschwarze Verfärbung.
Die sympathetischen Nerven regulieren das Ausmaß der Schweißabsonderung wobei Acetylcholin, ein Botenstoff des Nervensystems, die Impulse an die Schweißdrüsen überträgt. Hier wirkt das Botulinumtoxin, um das vermehrte Schwitzen zu unterbinden. Botulinumtoxin ist ein Neurotoxin, das in den Nerven vorrübergehend die Übertragung von Botenstoffen blockiert.
Hierzu kommt es, indem die starke Anbindung von Botulinumtoxin an die Nervenenden, diese blockiert und so die Weiterleitung von Impulsen an Muskelfasern verhindert. Dies hat zur Folge, dass die Übertragung der Nervenimpulse zu den Schweißdrüsen für etwa 3-6 Monate blockiert wird. Die Schweißbildung wird dadurch fast vollständig unterdrückt.
Das Botulinumtoxin wird mit einer sehr feinen Nadel in den betroffenen Bereich injiziert. Dabei werden mehrere Stellen des zu behandelnden Hautbereichs punktiert. Durch das Einbringen des Botulinumtoxins, kann es zu einem leichten Spannungs- und Einstichschmerz kommen. Der Stich selbst ist anschließend kaum noch sichtbar.
Das Auftreten kleinerer Blutungen oder Rötungen um die Einstichstelle ist, wie bei jeder anderen örtlichen Injektion, möglich. In manchen Fällen kommt es zu kleinen blauen Flecken. Das Ergebnis ist nach etwa 3-7 Tagen zu beobachten und hält für bis zu 6 Monaten an.
Das einzige in Deutschland zugelassene Präparat für die Behandlung der Achseln ist Botox®. Die Behandlung der Hände, Füße und weitere Lokalisationen erfolgen im sogenannten Off Lable Use. Das bedeutet, dass zugelassene Medikamente für eine nicht zugelassene Indikation verwendet werden. Die Verwendung sollte daher nur erfolgen, wenn diese begründet und medizinisch notwendig ist.
Die Behandlung mit Botulinumtoxin kann Nebenwirkungen nach sich ziehen, wie kleine Blutergüsse oder eine Zunahme der Schweißbildung in anderen Hautbereichen. Des Weiteren können meist vorrübergehende, aber auch dauerhafte Funktionsstörungen von Nerven wie Taubheitsgefühl und nervliche Irritationen auftreten.
Biologika zur Behandlung des Melanoms
In der Behandlung des Melanoms kommen mit den Checkpoint-Inhibitoren Biologika zum Einsatz. Dabei gibt es zwei mechanistische Ansatzpunkte:
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